Das Werk steht für ihn."
Sebastian Jani
Sebastian Jani lebt in Süddeutschland. Mehr will er über sich nicht sagen. Der Autor zeigt sich nicht — das Werk steht für ihn.
Die ersten Notizen zur Septalogie entstanden in den späten 2010ern, bei einer Wanderung in der Vulkaneifel, an der echten Jesuitenquelle bei Wallenborn. Die Frage, warum eine Quelle in der tiefsten deutschen Provinz nach einem römischen Orden benannt ist, ließ ihn nicht mehr los. Über die folgenden Jahre wurde aus der Frage eine Recherche, aus der Recherche ein Manuskript, aus dem Manuskript eine Schublade voll Versionen — sieben Bände, immer wieder umgeschrieben, nie veröffentlicht.
Im August 2023 wurde es Zeit. Als das Ortega-Regime in Nicaragua die Jesuiten auswies — exakt zweihundertfünfzig Jahre nach der großen Aufhebung von 1773 — wusste er, dass die Bücher nicht länger in der Schublade bleiben durften. Er gibt keine Interviews. Manche Wahrheiten, sagt er, lassen sich nur in Romanen erzählen.
Der erste Vers erscheint 2026. Die Quelle der Sieben folgt kurz darauf.
Vier Dinge, die gesichert sind
- ✦Die Quelle ist echt. Bei Wallenborn in der Vulkaneifel bricht bis heute ein kalter Geysir aus dem Basalt. Warum eine Quelle in der tiefsten Provinz nach einem römischen Orden heißt, ist die Frage, aus der sieben Bände wurden.
- ✦Die Symmetrie ist echt. Im August 2023 wies Nicaragua die Jesuiten aus dem Land — auf den Monat genau zweihundertfünfzig Jahre nach der Aufhebung von 1773. Manche Zufälle sind zu präzise, um Zufall zu heißen.
- ✦Die Verse sind Chiffren. Jede lateinische Zeile dieser Bücher verbirgt eine zweite Botschaft — für den, der zählt statt nur zu lesen. Sie zu übersetzen ist leicht. Sie zu entschlüsseln nicht.
- ✦Er gibt keine Interviews. Kein Foto, keine Lesung, keine Bühne. „Manche Wahrheiten", sagt er, „lassen sich nur in Romanen erzählen." Alles Übrige steht in den Büchern.
